Mackenrode - Mackenrode – idyllisches Dorf in der „Eichsfeldischen Schweiz“

Mackenrode für Märchenfreunde

Seit 2009 zieht ein Märchenpark große und kleine Märchenfreunde in das 265-Seelen-Dorf Mackenrode. Nachdem man durch das große Tor den Park betreten hat, begegnet man Darstellungen der Märchen „Hänsel und Gretel“, „Der Wolf und die sieben Geißlein“, „Froschkönig“ u.v.a.m. Von einem Aussichtshügel hat man einen märchenhaft schönen Blick auf das Dörfchen und seine einmalige Fachwerkkirche. Im Zentrum des Parks befindet sich ein großer Backofen, der angeheizt werden kann und duftende Speisen, wie Brot, Kuchen oder Fladenbrot, zubereitet.

Auf einem nahen Spielplatz können die Kinder sich zusätzlich austoben. Direkt nebenan befindet sich das Gasthaus „Am Brandholz“, das natürlich auch auf einen Besuch wartet.

Die Zugänge sind barrierefrei. Die Kinder können ungestört spielen und laufen, da keine Hauptverkehrsstraße den Märchenpark vom Spielplatz oder Gasthaus trennt.

Zur Gemeinde Mackenrode gehört auch die sagenumwobene „Kronenmühle“. Sie ist fast 500 Jahre alt und produziert noch heute Mehl. Eine Sage berichtet, wie die Mühle zu ihrem Namen kam: „Der Besitzer der Mühle pflügte einst in der Nähe der Mühle. Plötzlich stieß er auf einen harten Gegenstand, er sah nach, und siehe, es kam eine leuchtende, kostbare Krone zum Vorschein. Kaum hatte er die Krone ergriffen, als sich auch schon eine hässliche Schlange aus dem entstandenen Erdloche hervorringelte. Entsetzt schwang sich der Müller auf sein ängstlich schnaubendes Pferd und floh der Mühle zu, von dem Ungeheuer zischend verfolgt. Glücklich erreichte er noch das Hoftor, das er schnell hinter sich zuschlug und der wütenden Schlange damit den Kopf zerschellte. Die Krone aber hielt er hoch in Ehren.“

Geschichtssplitter

Von Hessen zu Thüringen

Das Terrain, auf dem sich der Märchenpark und das Gasthaus befinden, wurde 1945 im Zuge des „Wanfrieder Abkommens“ zwischen der US-amerikanischen und sowjetischen Besatzungsmacht ausgetauscht. Obwohl die Besatzungszonen bereits festgelegt waren, kam es nachträglich zu diesem Gebietsaustausch, der das Dorf Mackenrode davor bewahrte, unmittelbar an der hermetisch abgeriegelten und streng bewachten DDR-Staatsgrenze zu liegen.

Mackenrode für Urlauber

Das Dorf liegt in einem idyllischen Tal, dessen nahe Anhöhen man mit ausgedehnten Wanderungen erkunden kann. Nicht weit entfernt liegt das Dorf Fürstenhagen, wo sich das Naturparkzentrum des „Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal“ mit zahlreichen Elementen zum Naturerleben befindet.

Im Dorf selbst gehört die katholische St.-Martins-Kirche zu den touristischen Highlights. Aus dem gewohnten Bild der Kirchen des Eichsfeldes tritt das Gotteshaus in Mackenrode in besonderer Weise hervor. Aus dem Kirchenschiff ragt der Kirchturm mittig empor. Hinzu kommt: Beiderseits des Langschiffes sind je zwei Fachwerkgiebel angefügt, die das äußere Erscheinungsbild maßgeblich prägen. Das Gotteshaus wird beinahe völlig von wildem Wein bedeckt. Das Innere der Kirche schmückt ein Altar, der einst Teil der „Bayerischen Barockstraße“ war. Wohl kaum eine Dorfkirche des Eichsfeldes wird so oft fotografiert wie diese.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Mariengrotte und der sich anschließende Freilandkreuzweg durch das „Hegeholz“. Beide sind Andachtsstätten der Bevölkerung des katholischen Eichsfeldes – der größten geschlossen katholischen Region der Neuen Bundesländer.

Ihr Ansprechpartner in Mackenrode – für Märchenfreunde, Urlauber, Ausflügler an der Deutschen Märchenstraße

Gemeinde Mackenrode

Hauptstraße 9
37318 Mackenrode
Telefon: +49 36087 - 480-0
Telefax: +49 36087 - 480-24

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