Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung

Für viele ist er die beste Medizin, von der man sich eine Mütze voll nehmen sollte. Ab und zu kann man ihn nicht finden, selbst wenn man zu den Gerechten gehört: Die Wichtigkeit und Allgegenwärtigkeit des Schlafs spiegelt sich nicht nur in vielen Redensarten wider. Auch Künstlerinnen und Künstler aus allen Epochen haben dieses Thema aufgegriffen. Seit Urzeiten sind Denker und Dichter fasziniert von dem Zustand, der weder Tod noch Leben zu sein scheint. Irgendwo dazwischen bewegen Menschen sich Nacht für Nacht in einer anderen Welt und wachen mit Erinnerungsfetzen auf, produziert im Unterbewusstsein. Trotz ständig neuer Erkenntnisse aus der Schlafforschung, modernster Technik zum Erfassen der Gehirnaktivitäten während des Schlafens und jahrhundertelangem Philosophieren - das wirkliche Wie und Warum lässt sich bis heute nicht ergründen. "Schlafende und Tote sind Gemälde", so sagte es Friedrich Schiller.
Internationale Leihgaben ergänzen die berühmten Bilder von Paula Modersohn-Becker "Liegende Mutter mit Kind II (1906)" oder "Otto Modersohn schlafend (1907)", um der Kulturgeschichte des Schlafs einen Rahmen zu geben und zu ergründen, was Kunstschaffende an der Darstellung von Schlafenden fasziniert. Nicht nur Gemälde, sondern auch Videos und Installationen von der Moderne bis zur Gegenwart vermitteln einen Überblick über das Motiv des Schlafs in der Kunst.

Termin

24.09.2017 bis 04.02.2018

Öffnungszeiten

Di.-So. 11-18 Uhr, an Feiertagen gesonderte Öffnungszeiten
geschlossen: 24./25./31.12., 1.1.

Preise

Einzelticket 8, erm. 6 EUR, Kinder bis 17 Jahre frei

Veranstaltungsort

Paula Modersohn-Becker Museum
Böttcherstraße 6-10
28195 Bremen

Telefon +49 421 3388222
Kontakt per Email

Veranstalter

Telefon +49 421 3080010