Freiensteinau
Es war einmal ein stilles Dorf zwischen dunklen Wäldern und sanften Hügeln, wo zur Abendstunde geheimnisvolle Lichter über den Wiesen tanzten.
Ein Felsgeröll auf dem Wintersberg, einem einzelnen hohen Basaltkegel bei Freiensteinau, führt den Namen der wilde Stein. In ihm ist eine ziemliche Vertiefung, die sieht aus fast wie eine Krippe, bei Alt und Jung heißt sie die Christkindchenswiege. Jungfrau Maria, die Hochgebenedeite, soll hier auf ihrer Wanderung einmal über Nacht geblieben sein, und ihr holdes Jesuskind hineingelegt haben. Andere aber sagen, es wäre die Frau Holle gewesen. Vor vielen Jahren wurde hier immer auf Johannistag Musik und Tanz gehalten.