Störtebeker-Brunnen

Auf einen Blick

  • Verden (Aller)

Wie der Name es schon verrät, zeigt dieser Brunnen den bekannten Seeräuber Klaus Störtebeker.

Anlässlich der 1000-Jahr-Feier im Jahr 1985 war dieser Brunnen ein Geschenk von drei Verdener Geldinstituten an die Bürger der Stadt. Der von dem Künstler Paul Halbhuber geschaffene Brunnen zeigt Seeräuber Klaus Störtebeker bei der Verteilung von Brot und Heringen zur Lätare-Spende. Die Lätare-Spende geht auf ein Vermächtnis zurück, welches Klaus Störtebeker der Stadt Verden kurz vor seiner Hinrichtung vermacht haben soll: Jedes Jahr werden in Verden am Montag nach dem Sonntag Lätare – drei Wochen vor Ostern, in der Mitte der Fastenzeit – Brote und Heringe an die Bevölkerung verteilt, unter anderem von Störtebeker selbst. In seinem Vermächtnis legte Störtebeker die Menge der Brote und des Fischs genau fest, ebenso wie den Empfängerkreis: Die Armen der Stadt, Geistliche und städtische Beamte sollten Empfänger von Brot und Fisch sein. Mittlerweile hat sich dies gelockert und jeder, der während der Veranstaltung "Lätare-Spende" vor Ort ist, bekommt Brot und Heringe, solange welche vorrätig sind. In den Überlieferungen ist auch nachzulesen, dass Störtebeker dem Verdener Dom sieben Kirchenfenster zur Verbüßung der sieben Hauptsünden – Hochmut, Geiz, Wollust, Völlerei, Neid, Zorn und Trägheit des Herzens – gestiftet haben soll, von denen aber keines mehr erhalten ist. 

Untere Straße

27283 Verden (Aller)

Deutschland


Allgemeine Informationen

Eignung
  • für jedes Wetter
  • für Gruppen
  • für Individualgäste
  • Haustiere erlaubt
  • Senioren geeignet
Anreise

In der Nachbarschaft des Domherrenhaus - Historisches Museum Verden (Untere Straße 13, Verden) befindet sich der Störtebeker-Brunnen.

 

Mit dem Auto:

Für die Anfahrt mit dem Auto (Richtung Zentrum/Dom) stehen Parkplätze zur Verfügung.

 

Vom Bahnhof:

Der Störtebeker-Brunnen ist circa 15 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Folgen Sie der Fußgängerbeschilderung "Museen" zum Domherrenhaus.

 


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