Märchenhafter Ausflug nach Steinau an der Straße

Es war einmal...

Es war einmal ein Städtchen, das lag wie ein stilles Kästlein zwischen Hügeln und Wäldern. Die Häuser standen dicht beisammen, als wollten sie sich gegenseitig wärmen, und die Gassen kannten jeden Schritt. Wer hier verweilte, merkte bald: In Steinau gehen nicht nur Menschen umher – auch Erinnerungen an eine glückliche Kindheit laufen leise mit.

Wohnort der Familie Grimm

Das Brüder Grimm-Haus in Steinau war früher Amtshaus und der Wohnsitz der Familie Grimm. Heute gibt es hier ein Museum, dem es exzellent gelingt, mit zahlreichen wunderbaren Ausstellungsstücken und interaktiven Mitteln, das Leben, das Werk und die weltbekannten Märchen der Brüder Grimm auf sinnliche Art erlebbar zu machen. Märchenfreunde können die Märchen sehen, hören und fühlen und so in die bunte Welt der Kinder- und Hausmärchen von Jacob und Wilhelm Grimm eintauchen. Ein weiterer, großer Bereich im Museum ist dem Künstlerbruder Ludwig Emil Grimm, einem bedeutenden Maler und Grafiker der Romantik, gewidmet.

Märchenbrunnen

Eine Skulptur von Wolf und Geißlein ziert den Brunnen auf dem Kirchplatz.

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Stadtführungen mit Märchencharakteren

Die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm sammelten die berühmten Kinder- und Hausmärchen, die heute in der ganzen Welt bekannt sind. Ihre Kindheit verbrachten sie in Steinau - wo ihre Mutter Märchen erzählte und so ihre Leidenschaft für Geschichte weckte.

In Steinau wird die Erinnerung an diese glückliche Kindheit und die Märchen lebendig erhalten.
Die Gästeführer kommen zu diesem Rundgang als eine bekannte Märchenfigur: der gestiefelte Kater, Frau Königin und Mutter Geiß sind nur einige der Figuren, die durch Steinau begleiten.

Man lernt die Sehenswürdigkeiten Steinaus kennen und der Gästeführer lässt bekannte und weniger bekannte Begebenheiten seines Märchens lebendig werden.

Für alle, die sich aus glücklichen Kindertagen den Zauber der Märchenwelt bewahrt haben.

Das Schloss Steinau

Das Schloss Steinau, der einstige Landsitz der Grafen von Hanau, wurde in den Jahren 1525 bis 1560 erbaut. Der Schlossbau bildet ein unregelmäßiges Fünfeck mit vier (ursprünglich fünf) Trakten, vier vorgelagerten Eckbauten ("Pavillons") und zwei Torhäusern im Norden und im Süden. Der fünfte Trakt im Südosten wurde beim Einfall der Kroaten 1634 zerstört und später vollkommen abgetragen, doch noch heute lassen sich die Grundmauern und Kammsteine erkennen.

Das Renaissance-Schloss ist umgeben von einem 4-5 m tiefen und 18-25m breiten Graben, dem sogenannten "Hirschgraben". Im Hirschgraben befindet sich ein Kinderspielplatz.

In den Museumsräumen wird eine Grimm-Ausstellung gezeigt. Es besteht die Möglichkeit auf den Schlossturm (41m) zu steigen und einen Blick auf Steinau und das Kinzigtal zu genießen.

die Steinauer Puppenspieltage

Kultureller Höhepunkt jedes Jahr im Herbst ist das Festival „Steinauer Puppenspieltage“. Zahlreiche Bühnen aus ganz Deutschland spielen für Jung und Alt Figurentheater. Besondere Höhepunkte sind die Steinauer Premiere und die Lange Figurentheater-Nacht.

Die Spieltechniken reichen von klassischen Marionetten, Handpuppen und Schattenspiel bis zu offen gespieltem Theater mit Klappmaulfigur, Großfigur, Flachfigur und Maske bis hin zu "nur" Material und Objekt. Puppentheater bietet leichte, lustige, schwere und ernste Unterhaltung für jede Altersstufe. Unabhängig von der äußeren Form und den Inhalten ist gutes Puppentheater immer ein Mittel der ethischen und ästhetischen Erziehung.

Märchenhafter Ausflug nach Steinau an der Straße
Kapitel 1 : Märchenhafter Ausflug nach Steinau an der Straße
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