Spukt es in Hemeln? Zumindest am ersten Septemberwochenende könnte man diese Frage bejahen. Denn dann heißt es wieder „Vorhang auf“ im Dreschschuppen. Der Theaterverein Bühnenfreunde Hemeln präsentiert die Komödie „Drei Geister für Charlène“ von Joel Müller.
Dabei wird die Bühne zur alten Villa, in der drei Geister (Sebastian Gerke, Janine Noll, Stefan Urhahn) seit Jahren alles daran setzen, mögliche Kaufinteressenten zu vertreiben. Mit Unterstützung ihrer Reinigungskraft (Reinhild Mönnikes-Meng) möchte die Besitzerin (Monika Gronemann) die Villa an die Investorin (Sandra Breitbarth) verkaufen. Ihre letzte Hoffnung, das Haus von Geistern zu reinigen, setzt sie auf zwei Geisterjägerinnen (Melanie Henze, Janina Vorberg).
Dass Spuken auch eine Kunst ist und auch Geister eine Persönlichkeit haben – darum geht es in dem Stück. Eine zentrale Botschaft ist auch, dass manchmal ganz andere Wege zur Lösung führen, als ursprünglich gedacht und geplant.
Vor dem etwa 100-minütigen Zweiakter präsentiert die Plattdeutschgruppe des Theatervereins den Sketsch „Der Lottogewinner“ in Hemelner Mundart.
Gespielt wird am Samstag, 6. September, ab 19 Uhr und am Sonntag, 7. September, ab 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Spenden gebeten. Es gibt freie Platzwahl. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.