Lügde - Stadt der Osterräder

Gelegen zwischen dem Teutoburger Wald und dem Weserbergland zeichnet sich Lügde besonders durch landschaftliche Vielfalt und eine 1000jährige Kulturgeschichte aus.
Bekannt ist Lügde vor allem für den Osterräderlauf. Dieses uralte Brauchtum findet traditionell am Ostersonntag statt und lockt jedes Jahr tausende Besucher in die schöne historische Altstadt von Lügde. Bei Einbruch der Dunkelheit rollen sechs mit Stroh gestopfte, brennende Eichenholzräder vom Gipfel des Osterberges im freien Lauf talwärts. Nach einem alten Volksglauben ist mit einer guten Ernte zu rechnen, wenn alle Räder möglichst geradeaus den Berg hinunterrollen. Als Abschluss wird ein eindrucksvolles Höhenfeuerwerk gezündet.

Lügde für Märchenfreunde

Die Stadt der Osterräder – mit diesem amtlichen Namenszusatz darf sich die Stadt seit 2012 offiziell schmücken. Der traditionsreiche Osterräderlauf ist in dem beschaulichen Städtchen am Ufer der Emmer allgegenwärtig. Ob auch die Brüder Grimm den faszinierenden Osterräderlauf gesehen haben, ist nicht bekannt, Inspiration haben sie hier auf jeden Fall gefunden und die Sagen „Die Springwurzel“ und „Der Köterberg“ in ihr Werk „Deutsche Sagen“ aufgenommen. Wer den Köterberg besucht, kann sich dort von dem Zauber der Landschaft überzeugen und die Sagen hautnah erkunden.
Wanderbegeisterte kommen in Lügde voll auf ihre Kosten. z.B. auf dem Lügder Mythenweg: Er verläuft entlang mythischer Stätten und kulturhistorisch bedeutsamer. In den Wäldern soll noch heute eine weiße Jungfrau spuken, die auf der Suche nach ihrem Geliebten ist. Auf dem fünf Kilometer langen Rundweg erwarten Sie spannende Sagenplätze und aufschlussreiche Informationsstationen. Auch für Radbegeisterte hat Lügde viel zu bieten. Ein besonderes Highlight ist der GPS-Erlebnispfad „Sagenhaftes Lügde“. An insgesamt 12 Erlebnisstationen öffnen sich die Tore zur Vergangenheit. Lassen Sie sich auf "unsichtbaren" Erlebnispfaden mithilfe der Satellitennavigation (GPS) führen und rufen Sie an interessanten Erlebnisstationen multimediale Inhalte ab.

Lügde für Urlauber und Ausflügler

Die Osterräderstadt Lügde ist bekannt für ihren historischen Stadtkern mit den wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern und Fassaden, der mittelalterlichen Wallanlage und den zwei noch erhaltenen Wehrtürmen. Historisch bedeutsam und absolut sehenswert ist auch die romanische Kilianskirche aus dem 12. Jahrhundert, die zu den ältesten Kirchen Deutschlands zählt.

Ein lohnenswertes Ziel ist auch der Emmerauenpark am Rande der Altstadt. Mit seinem Strand und dem Abenteuerspielplatz bietet der Park Freizeitspaß für Groß und Klein.

Am besten entdeckt man Lügde mit seinen Ortsteilen bei einer Radtour oder Wanderung. Mehr als 120 km Rad- und Wanderwege bieten Ihnen die Gelegenheit, Lügdes reizvolle Natur zu erkunden und entlang der Strecken gibt es viel Sehenswertes zu entdecken, wie z.B. die Storchenstation, die 1000jährige Linde oder Klosteranlage in Falkenhagen.

Wer Lügde besucht, sollte auch jeden Fall einen Abstecher auf den Köterberg machen. Mit seinen 497m ist er die höchste Erhebung im Lipper Bergland. Von der Spitze genießt man einen wunderschönen Ausblick auf den Teutoburger Wald und das Weserbergland.

Veranstaltungen & Führungen

Gerne empfehlen wir den Besuch der hier gezeigten Veranstaltungen.
Bei Fragen oder Unstimmigkeiten wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Veranstalter.

Geschichtssplitter

„784-Karl der Große war hier“ – diesen Reim lernt jedes Lügder Schulkind. Im Jahr 784, während der Sachsenkriege, feierte tatsächlich Karl der Große in der Kilianskirche in Lügde das Weihnachtsfest. An gleicher Stelle wurde im 12. Jahrhundert die heutige Kirche errichtet, die heute fast noch vollständig erhalten ist.

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