Besucherbergwerk Bergfreiheit
Im Besucherbergwerk Bergfreiheit erfahrt ihr dies und noch viel mehr über die schwere Arbeit der Bergleute im Mittelalter.
Seit 1552 ist der Bergbau im Schneewittchendorf nachweisbar. Mit Verleihung der "Bergfreyheit" am 14.09.1561 durch Graf Samuel v. Waldeck wird das Bergmannsdorf zur Gewinnung von Silber und Kupfererz gegründet und trägt seither auch diesen Ortsnamen. Ein weit verzweigtes Stollensystem, heute gut gesichert, durchzieht die Kellerwaldberge, insbesondere die "Leuchte" nahe Bergfreiheit".
Hier kann man anschaulich erleben, in welch engen, z.T. sehr niedrigen Gängen die Bergleute - oft noch Kinder - einst unter Tage ihrer schweren und gefährlichen Arbeit nachgehen mussten. Dabei kam es öfters zu Unfällen oder Einstürzen, bei den die Arbeiter verletzt wurden oder gar zu Tode kamen. Gut möglich, dass die durch Verkrüppelungen, schlechte Ernährung und fehlendes Sonnenlicht vorzeitig vergreisten Bergleute von anderen als "Zwerge" verspottet wurden. Bergbau wurde im Kellerwald vermutlich aber schon von den Kelten betrieben. Ein Ringwall auf dem "Wüstegarten", dem höchsten Berg (675 m ü. NN) des Kellerwaldes, ist Zeugnis keltischen Wirkens.
Längst sind die Hüttenfeuer erloschen und das Dröhnen der Hämmer ist verstummt. Es ist still im Urfftal geworden; möge diese Ruhe von Bestand sein und vielen Menschen Erholung und Entspannung schenken.
Hier kann man anschaulich erleben, in welch engen, z.T. sehr niedrigen Gängen die Bergleute - oft noch Kinder - einst unter Tage ihrer schweren und gefährlichen Arbeit nachgehen mussten. Dabei kam es öfters zu Unfällen oder Einstürzen, bei den die Arbeiter verletzt wurden oder gar zu Tode kamen. Gut möglich, dass die durch Verkrüppelungen, schlechte Ernährung und fehlendes Sonnenlicht vorzeitig vergreisten Bergleute von anderen als "Zwerge" verspottet wurden. Bergbau wurde im Kellerwald vermutlich aber schon von den Kelten betrieben. Ein Ringwall auf dem "Wüstegarten", dem höchsten Berg (675 m ü. NN) des Kellerwaldes, ist Zeugnis keltischen Wirkens.
Längst sind die Hüttenfeuer erloschen und das Dröhnen der Hämmer ist verstummt. Es ist still im Urfftal geworden; möge diese Ruhe von Bestand sein und vielen Menschen Erholung und Entspannung schenken.
Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Geöffnet von: April – Oktober
Führungen:
Samstag und Sonntag jeweils 14:00 und 15:00 Uhr / je ca. 50 Min.
Feiertage und Abweichungen:
Tag der Arbeit: geöffnet
Christi Himmelfahrt: geschlossen
Pfingstmontag: geöffnet
Fronleichnam: geöffnet
Tag der dt.Einheit: geöffnet
Führungen:
Samstag und Sonntag jeweils 14:00 und 15:00 Uhr / je ca. 50 Min.
Feiertage und Abweichungen:
Tag der Arbeit: geöffnet
Christi Himmelfahrt: geschlossen
Pfingstmontag: geöffnet
Fronleichnam: geöffnet
Tag der dt.Einheit: geöffnet
Preisinformationen
Preis Erwachsener: 5,50 €
Preis Kind: 3,50 €
Gruppen ab 10 Personen: 4,50 € / Person
Kindergeburtstage ab 8 Personen: 6,50 € / Person
Kindergeburtstage ab 8 Personen: 6,50 € / Person
Information zu reduzierten Preisen: Kinder bis 14 Jahren: 2,50 €
Eignung
Schlechtwetterangebot
für jedes Wetter
für Gruppen
für Schulklassen
für Familien
für Individualgäste
Senioren geeignet
für Kinder (6-10 Jahre)
für Kinder (ab 10 Jahre)
Sonstige Ausstattung/Einrichtung
WC-Anlage
Barrierefreies WC
Anreise & Parken
Anfahrt nach Bergfreiheit über die A 49 bzw. B 253 und B 485. Beschilderung "Schneewittchendorf Bergfreiheit" folgen.
Abfahrt von der B 253 von Osten bzw. Süden entweder über Braunau (B 486) Richtung Bad Zwesten, dann in Braunau rechts abbiegen, durch den Ort Bergfreiheit hindurchfahren. ca. 200 m hinter dem Ortsausgang rechts Parkplatz am Bergwerk.
Abfahrt von der B 253 von Westen kommend in Hundsdorf abfahren (Beschilderung "Schneewittchendorf".
Dann über Hundsdorf und Armsfeld zum Abzweig Fischbach, links abbiegen. ca. 300 m vor Bergfreiheit links auf den Parkplatz am Besucherbergwerk.
Abfahrt von der B 253 von Osten bzw. Süden entweder über Braunau (B 486) Richtung Bad Zwesten, dann in Braunau rechts abbiegen, durch den Ort Bergfreiheit hindurchfahren. ca. 200 m hinter dem Ortsausgang rechts Parkplatz am Bergwerk.
Abfahrt von der B 253 von Westen kommend in Hundsdorf abfahren (Beschilderung "Schneewittchendorf".
Dann über Hundsdorf und Armsfeld zum Abzweig Fischbach, links abbiegen. ca. 300 m vor Bergfreiheit links auf den Parkplatz am Besucherbergwerk.
Weitere Infos
Gruppenführungen oder Kindergeburtstage mit Schatzsuche im Bergwerk sind auch außerhalb der Regel-Führungszeiten ab 10 Personen nach Absprache möglich.
Winterpause von November– März!
In dieser Zeit finden wegen Fledermausschutz keine Führungen statt (auch keine Sonderführungen).
Winterpause von November– März!
In dieser Zeit finden wegen Fledermausschutz keine Führungen statt (auch keine Sonderführungen).
Autor:in
Deutsche Märchenstraße e.V.
Kurfürstenstraße 9
34117 Kassel
Organisation
Deutsche Märchenstraße e.V.
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