Hauptroute 16 - Etappe Verden - Bremen

Auf einen Blick

  • leicht
  • 51,46 km
  • 3 Std. 16 Min.
  • 50 m
  • 38 m
  • 2 m
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Hauptroute Deutsche Märchenstraße - Etappe Verden - Bremen

4-Sterne-Weserradweg, sehr gut ausgebaut, sehr gute Beschilderung,  
familientauglich. In Bremen sehr gute breite Radwege und rot asphaltierte Fahrradstraßen
 

Schwierigkeitsgrad:     leicht
Wegequalität:             ★★★★
Beschilderung:            ★★★★
 
 Nördlich von Verden führt der Weser-Radweg kurz vor der Allermündung an einer Storchenstation vorbei. Hier werden kranke oder verletzte Tiere gepflegt. Im angegliederten Besucherzentrum kann man sich über die Arbeit in dieser Station informieren.
 
Nun radelt man parallel zum Schleusenkanal Richtung Achim, wo der Radweg wieder zur anderen Flussseite wechselt. In Thedinghausen lohnt sich der Besuch des Erbhofes, denn der Herrensitz gehört zu den herausragenden Bauten der Weser-Renaissance. Genauso sehenswert ist das Ensemble historischer Gebäude, welches das Rathaus umringt.
 
Hinter Thedinghausen nähert sich die Etappe im Zickzack-Kurs immer mehr dem linken Ufer der Weser an. Schließlich verläuft der Weg öfter über die Deichkrone bis nach Bremen. Die alte Hansestadt wartet mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten auf. Allen voran das Bremer Rathaus, welches mit dem davor befindlichen Roland zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.
Gegenüber dem Rathaus befindet sich der Schütting, ein mit feingliedriger Fassade beeindruckender Renaissancebau, der an die imposanten Häuser der einst reichen Handelsstädte Flanderns erinnert. Neben dem Rathaus, etwas im Hintergrund aber wegen des überragenden Turmportals ebenso präsent, der St.-Petri-Dom. Auf der anderen Seite des Marktes rundet eine historische Häuserzeile das Bild ab. Das einzige Bauwerk, welches nicht so ganz in das Ensemble rund um den Markt passt, ist das Senatsgebäude der Bremischen Bürgerschaft. Seitlich am Rathaus findet man das vielbesuchte Bronze-Denkmal der Bremer Stadtmusikanten. Man erkennt an den blanken Vorderläufen des Esels, dass der Brauch, diese anzufassen, weil es Glück bringen soll, von etlichen Besuchern befolgt wird.
 
Bremen hat auch zahlreiche interessante Viertel, die man gesehen haben muss. Da ist zunächst die Böttcherstraße, die direkt neben dem Schütting beginnt und unter Denkmalschutz steht. In den Jahren zwischen 1922 und 1933 erbaut, wird die Architektur dem Backsteinexpressionismus zugeordnet. Unweit des Marktes, Richtung Weser, trifft man auf das urige Schnoor-Viertel, einst ein heruntergekommenes Armenviertel, welches abgerissen werden sollte aber durch Bürgerproteste erhalten blieb und saniert wurde.
Heute gehören die verwinkelten Gässchen zum beliebtesten Altstadtquartier mit zahlreichen Restaurants und Kneipen und etlichen ausgefallenen Souvenirlädchen. Direkt an der Weser ist im Rahmen des Expo 2000-Projekts „Stadt am Fluss“ die Flaniermeile und Uferpromenade „Schlachte“ entstanden, die mit ihren Lokalen ebenfalls für Einheimische und Touristen beliebt ist.
 
Natürlich kann man in Bremen auch renommierte Museen besuchen. Allen voran, die Bremer Kunsthalle. Aber auch das Überseemuseum oder die Weserburg sind besonders sehenswert. Für Freunde der naturwissenschaftlichen Entdeckungen ist der Besuch des Universums ein Muss.
 

Allgemeine Informationen

Informationen
  • Fahrradtauglich
  • Familienfreundlich
  • Kulturell interessant
  • Einkehrmöglichkeit
  • Unterkunftsmöglichkeit

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